Portrait

Ein Lächeln auf Gesichter zaubern

Ein Lächeln auf Gesichter zaubern
Als examinierte Pflegefachkraft habe ich viele Jahre als Wohnbereichsleitung im Altenheim gearbeitet und ab und zu meinen Hund Mäxchen mit in die Einrichtung genommen. Die Bewohner waren immer hin und weg, wenn das kleine Temperamentsbündel über den Wohnbereich fegte und jeden freundlich begrüßte.

Ich hatte damals noch keine Ahnung weder vom Hundetraining noch von der Tiergestützten Therapie, fand es aber toll, dass der kleine Kerl die Stimmung auf dem Wohnbereich so hob und alle auf einmal viel wacher und freudiger waren.

Ich suchte und fand das Institut Soziales Lernen mit Tieren und meldete mich zur Weiterbildung zur Fachkraft für Tiergestützte Therapie und Fördermaßnahmen mit Haus- und Nutztieren an. Danach zogen die Esel, Ziegen und Hängebauchschweine und die Shettys , sowie ein kleiner Welpe namens Luna bei mir ein. Nun habe ich einen kleinen Zoo zusammen und besuche mit den Tieren Einrichtungen wie Altenheime, Kindergärten oder Wohnheime für Menschen mit Behinderungen. Auch kommen viele Gruppen zu mir.

Fachkraft für Tiergestützte Therapie und Fördermaßnahmen mit Haus- und Nutztieren
Es ist wunderbar zu sehen, wie die Tiere den Menschen ein Lächeln auf die Gesichter zaubern und wie Mensch/Tier Freundschaften entstehen.

Nach einigen Jahren der Selbständigkeit in der Tiergestützten Therapie absolvierte ich noch eine Ausbildung zur Hundetrainerin bei Martin Rütter und arbeite nun einige Stunden in der Woche für sein Zentrum für Menschen mit Hund Ahaus / Rheine.

Seit einiger Zeit widme ich mich neben der Tiergestützten Therapie noch der Ausbildung von Mensch-/ Therapiebegleithundeteams und Assistenzhunden. Es ist wunderbar zu sehen wie im Laufe der Zeit Menschen mit Ihren Hunden zu echten Teams zusammenwachsen und sich in jeder Situation vertrauen.

Therapie-
begleithund

Ein Therapiebegleithund unterstützt Menschen im Arbeitsalltag, im Kindergarten, in der Psychotherapie, Logopädie oder in der Pflege. Der Hund wirkt als Motivator und Seelentröster und zaubert ein Lächeln in die Gesichter der uns anvertrauten Personen.

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Besuchs-
hund

Ein Besuchshund begleitet seinen Menschen regelmäßig in Einrichtungen, wie Altenheime oder Wohnheime für Personen mit Behinderungen, um den Bewohnern eine Freude zu bereiten. Es gibt keine therapeutischen oder pädagogischen Ziele.

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Diabetiker-
warnhund

Ein Warn-oder Servicehund für Menschen mit Diabetes wird ausgebildet, um während einer Über- oder Unterzuckerung den Diabetiker darauf aufmerksam zu machen und eine Notfalltasche zu bringen oder andere Dienstleistungen zu verrichten.

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Begleit-
hund

Dieser Assistenzhund wird dazu ausgebildet, seinen Menschen im Alltag zu unterstützen. Er bringt das Telefon, hebt Dinge auf, die herunterfallen, öffnet Türen oder hilft beim Ausziehen von Kleidungsstücken. Er unterstützt aber nicht nur bei alltäglichen Dingen.

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